Aus Verantwortung für die Umwelt

Der Schutz der Umwelt ist heute ein fester Bestandteil des betrieblichen Alltags. Auch für das Städtische Klinikum Solingen spielen Fragen der Umweltverantwortung eine wichtige Rolle. Seit Anfang der 1990er Jahre werden regelmäßig Projekte umgesetzt, die sich mit speziellen Fragestellungen auseinandersetzen, so etwa der Entsorgung von Kunststoffverpackungen, die in einem Krankenhaus in großer Menge anfallen. Die verschiedenen Projekte mündeten schließlich 2005 in die Implementierung des EMAS-Audits, welches alle umweltschutzrelevanten Aspekte eines modernen Krankenhauses umfasst. Das Städtische Klinikum Solingen gehörte 2005 zu den ersten Krankenhäusern in der Region, die ein derart umfassendes Umweltmanagementsystem erfolgreich eingeführt haben. 

Betroffene beteiligen
Wichtig war es, alle aktiv beteiligten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der verschiedenen Berufsgruppen möglichst umfassend in das Projekt einzubeziehen. Diese intensive Vorarbeit hat dazu beigetragen, dass die Zertifizierung im ersten Schritt erreicht werden konnte. Zudem wurden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Verlauf des Projektes regelmäßig für die Belange des betrieblichen Umweltschutzes sensibilisiert. Dies war der Grundstein dafür, dass wir unser Umweltmanagementsystem seit geraumer Zeit in allen Bereichen des Städtischen Klinikum mit Leben füllen.

Ressourcen schonen
Die sich stetig verändernde weltweite Ressourcenknappheit sowie die spürbaren Folgen eines Klimawandels haben der Frage eines nachhaltigen Umgangs mit Energie und Verbrauchsstoffen in den letzten Jahren eine neue Dimension gegeben. Diese Entwicklung ist auch für das Städtische Klinikum Solingen eine Herausforderung. Denn es sind alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aufgefordert, in ihrem Arbeitsalltag auf einen schonenden Umgang mit den Ressourcen zu achten. 

Wir fühlen uns verpflichtet, weiterhin aktiv zum Schutz der Umwelt beizutragen und einen verantwortlichen Umgang mit den Ressourcen zu leben.

Cirucular.Care.Solingen - gemeinsam für ein zirkuläres und nachhaltiges Gesundheitswesen

Das Städtische Klinikum Solingen übernimmt Verantwortung – für die Gesundheit der Menschen in unserer Stadt und für die Zukunft unseres Planeten. Mit dem Projekt Circular.Care.Solingen setzt das Klinikum gemeinsam mit der Stadt Solingen und dem Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie ein starkes Zeichen für mehr Nachhaltigkeit, Ressourcenschutz und innovative Kreislaufwirtschaft im Gesundheitswesen.


Warum Circular.Care.Solingen wichtig ist
Das Gesundheitswesen ist ein zentraler Bestandteil des städtischen Lebens und gleichzeitig ein Bereich mit hohem Ressourcenverbrauch. Kliniken erzeugen große Mengen an Abfällen, verbrauchen Energie und benötigen umfangreiche Materialströme. Circular.Care.Solingen setzt genau hier an: Ziel ist es, zirkuläre Prinzipien wie Wiederverwendung, Abfallvermeidung und ressourcenschonende Beschaffung dauerhaft im Klinikum zu verankern und als Modell für weitere Einrichtungen im Solinger Gesundheitswesen nutzbar zu machen.

 

Was im Städtischen Klinikum Solingen umgesetzt wird
Im Städtischen Klinikum Solingen beginnt das Projekt mit einer umfassenden Analysephase, in der Stoffströme, Beschaffungsprozesse und das bestehende Abfallmanagement untersucht werden. Darauf aufbauend werden Pilotprojekte entwickelt und umgesetzt – unter anderem zu:

  • zirkulärer und nachhaltiger Beschaffung
  • Optimierung des Abfallmanagements
  • ressourcenschonenden Prozessen entlang der Wertschöpfungskette
  • Monitoring, Kennzahlenentwicklung und kontinuierlicher Verbesserung

Das Klinikum fungiert dabei als Reallabor, in dem innovative Ansätze praktisch erprobt und wissenschaftlich begleitet werden.  Anschließend sind alle interessierten Einrichtungen des Solinger Gesundheitswesens eingeladen, sich zu beteiligen.

Als dreijähriges Vorhaben wird Circular.Care.Solingen im Rahmen des EFRE/JTF-Programms NRW 2021–2027 „CircularCities.NRW“ durch EU‑Mittel sowie durch Fördergelder des Ministeriums für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen unterstützt.


Projektlaufzeit: November 2025 bis Oktober 2028 

Projektleitung: Maren Kissing

Projektpartner: Stadt Solingen und Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie 

Auftraggeber/ Förderer:  Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen