Maßstab für moderne Traumaversorgung

Das Überregionale Traumazentrum (ÜTZ) am Städtischen Klinikum Solingen steht für Spitzenmedizin in der Versorgung schwer- und schwerstverletzter Patientinnen und Patienten. Als eine von bundesweit nur rund 100 Einrichtungen der höchsten unfallchirurgischen Versorgungsstufe und als eines von zwei Überregionalen Traumazentren im TraumaNetzwerk Bergisches Land nehmen wir eine führende Rolle in der regionalen und überregionalen Traumaversorgung ein.

An 365 Tagen im Jahr, rund um die Uhr, sind wir auf die Behandlung aller Formen schwerer Verletzungen vorbereitet. Unser Zentrum deckt das gesamte Spektrum der modernen Traumaversorgung ab – von schweren Schädel-Hirn-Traumata über komplexe Mehrfach- und Schwerstverletzungen, multiple Frakturen des Achsenskeletts und der Extremitäten bis hin zu instabilen Thoraxverletzungen sowie penetrierenden Verletzungen des Körperstamms. Auch hochkomplexe und seltene Verletzungsmuster werden bei uns strukturiert, leitliniengerecht und mit höchster Expertise versorgt.

Interdisziplinäres Team jederzeit verfügbar

Die Versorgung erfolgt in einem hochspezialisierten, routinierten interdisziplinären Team mit klar definierten Prozessen und maximaler Handlungssicherheit. Über die standardisierte Schockraumversorgung hinaus stehen am Städtischen Klinikum Solingen jederzeit weitere hochspezialisierte Fachdisziplinen unmittelbar zur Verfügung, deren frühzeitige Einbindung in bestimmten Konstellationen entscheidend lebensrettend sein kann. Hierzu zählen insbesondere die interventionelle Radiologie und die Gefäßchirurgie sowie spezialisierte operative Partner wie die Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie. Für pädiatrische Schwerverletzte sind mit der Pädiatrie und einer leistungsfähigen pädiatrischen Intensivmedizin ebenso alle Voraussetzungen gegeben. Die Geriatrie ist von Beginn an eng eingebunden, um der besonderen Komplexität älterer, multimorbider Traumapatientinnen und -patienten gerecht zu werden. Diese konsequent gelebte Interdisziplinarität ermöglicht eine umfassende, individualisierte Traumaversorgung auf höchstem Niveau – jederzeit und aus einer Hand.

Die Weiterentwicklung des Überregionalen Traumazentrums ist geprägt durch langjährige Erfahrung in der Schwerverletztenversorgung sowie durch umfassende Expertise in der Bewältigung komplexer Einsatz- und Ausnahmesituationen. Diese Kompetenz fließt kontinuierlich in die Strukturierung von Abläufen, die interdisziplinäre Zusammenarbeit und die Ausrichtung des Zentrums ein und trägt maßgeblich zur hohen Versorgungsqualität bei.

Ein zentraler Pfeiler unserer Behandlungsqualität ist die intensivmedizinische Versorgung. Modernste Medizintechnik, evidenzbasierte Therapiestrategien und ein erfahrenes intensivmedizinisches Team sichern die kontinuierliche Versorgung kritisch kranker und schwerverletzter Patientinnen und Patienten auf höchstem fachlichen Standard.

Das Überregionale Traumazentrum am Städtischen Klinikum Solingen steht für Exzellenz, Verlässlichkeit und maximale Versorgungsqualität in der Akuttraumatologie. Unser Anspruch ist klar: In jeder Situation schnell, entschieden und auf höchstem medizinischem Niveau zu handeln – für die bestmöglichen Behandlungsergebnisse unserer Patientinnen und Patienten aus Solingen, dem Bergischen Land und darüber hinaus.

Ansprechpartner

Prof. Dr. med. Sascha Flohé
Chefarzt Prof. Dr. med. Sascha Flohé weitere Infos
Oberarzt Dr. med. Ben Thalmann weitere Infos
Dr. med. Patric Tralls
Chefarzt Dr. med. Patric Tralls weitere Infos

Das Trauma-Handy für akute traumatologische Notfälle / Schockraum erreichen Sie unter: 0152 09 00 46 35

Das Überregionale Traumazentrum in der Klinik für Unfallchirurgie, Orthopädie und Handchirurgie nimmt am TraumaRegister der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie teil. Den aktuellen Jahresbericht 2022 mit der Auswertung der Daten zur Schwerverletztenversorgung lesen Sie hier.

Gut zu wissen

Unser überregionales Traumazentrum ist immer für den Schwerverletzten aufnahmebereit und kann bis zu zwei Schwerverletzte zeitgleich versorgen. Das Leistungsspektrum umfasst die komplexe Behandlung von Verletzungen aller Körperregionen und aller Verletzungsschweregrade. Als Überregionales Traumazentrum sichern wir die vollständige Versorgung mit Spezialisten der unterschiedlichsten Fachdisziplinen zu. Im Schockraum arbeiten Unfallchirurgen, Neurochirurgen, Allgemeinchirurgen, Anästhesisten, Radiologen und Pflegefachkräfte Hand in Hand, um möglichst schnell die Diagnose zu sichern und unverzüglich eine sofortige Therapie einzuleiten.

Um die Qualität langfristig zu sichern, ist das überregionale Traumazentrum durch die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie zertifiziert, beteiligt sich ein einer kontinuierlichen Qualitätssicherung, dem TraumaRegister DGU®. Als teilnehmende Klinik verpflichten wir uns, die Behandlungsdaten von Unfallverletzten anonymisiert in das Register einzupflegen und im Jahresbericht zu publizieren. So werden fundierte Aussagen zur Prozess- und Versorgungsqualität ermöglicht.

Die Initiative TraumaNetzwerk DGU® ist ein weltweit beachtetes Modell der modernen Schwerverletztenversorgung. Sie wurde 2008 von der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie ins Leben gerufen. Grundlage der Initiative sind die Versorgung- und Qualitätsstandards des „Weißbuch Schwerverletztenversorgung“. Ziel der Initiative TraumaNetzwerk ist es, für jeden Schwerverletzten an jedem Ort in Deutschland zu jeder Zeit in gleicher Qualität das Überleben und die bestmögliche Lebensqualität zu sichern.

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