Städtisches Klinikum Solingen

Kopf-Hals-Tumorzentrum

Studien


Prädiktive Aussagekraft von präoperativen Screeningmethoden zum Auftreten eines postoperativen Delirs in der Kopf-Hals-Tumorchirurgie

Es kommt vor, dass Patienten nach einer Operation in ihrer Gedächtnisleistung und Orientierung vorübergehend oder langfristig eingeschränkt sind (postoperatives Delir). Hierfür sind einige Risikofaktoren, wie Alter, Vorerkrankungen und die Größe der geplanten Operation bekannt. Ob ein Patient ein sogenanntes postoperatives Delir bekommt kann jedoch schwer vorausgesagt werden. Wir möchten mithilfe von bestehenden Fragebögen und individuellen Informationen zu den Patienten, wie Alter, Vorerkrankungen und Einschränkungen, eingenommene Medikamente, Ausbildung, aktuelle Schmerzen, Alkoholkonsum und zudem erhobenen Daten, wie Laborwerte, Operationszeit und Dauer des Aufenthaltes auf der Intensivstation eine Methode entwickeln, um Patienten schon vor der Operation detektieren zu können, die mit großer Wahrscheinlichkeit von einem postoperativen Delir betroffen sind. So können die Patienten schon frühzeitig eine entsprechende Behandlung bekommen und sich schneller erholen.