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Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie

Unsere Schwerpunkte

Computertomografie (CT)
Die Computertomografie ist ein Verfahren zur Herstellung von Querschnittsbildern des Körpers mit Hilfe von Röntgenstrahlen. Die CT erlaubt es, neben der typischen Querschnittsbildern noch Schichten in anderen Ebenen aufzunehmen. Eine bessere räumliche Darstellung gelingt mit der dreidimensionalen Computertomografie (3D-CT).

 

Typische Anwendungsgebiete:

  • Diagnostik des Hirninfarktes und der Blutung
  • Nachweis von Tumoren und Metastasen
  • Lungen- und Gefäßprozesse, Lymphknotenvergrößerungen 
  • Organerkrankungen
  • Bestimmung des Mineralsalzgehaltes im Knochen (bei Osteoporoseverdacht) 
  • Planung der Strahlentherapie

 

Was der Arzt vor der Untersuchung wissen muss:

  • Wurden Sie schon früher in der CT untersucht? Welche Körperregion? 
  • Gibt es Voraufnahmen? Diese bitte mitbringen 
  • frühere Operationen, Allergien, Kontrastmittelunverträglichkeit 
  • Nehmen Sie Medikamente ein? Einige Diabetes-Medikamente müssen vor der Untersuchung abgesetzt werden. 
  • Besteht eventuell eine Schwangerschaft?

 

Kernspintomografie (MRT)
Bei der MRT wird die bildliche Darstellung verschiedener Körperregionen ohne Röntgenstrahlen mit Hilfe eines starken Magnetfeldes und von Radiowellen erzeugt. Die MRT stellt derzeit das modernste und zugleich technisch aufwendigste Schnittbildverfahren in der Radiologie dar.

 

Typische Anwendungsgebiete:

  • entzündliche Prozesse, Tumoren 
  • Bandscheibenvorfälle 
  • Meniskus- und Bänderverletzungen 
  • unklare Röntgenmammografie- und Mammasonografie-Befunde bei Narben nach Operationen 
  • Fehlbildungen des Herzens
  • Erkrankungen der Becken-,  Bein-, sowie Hals- und Kopfgefäße 
  • MR-Cholangiografie
  • virtuelle Endoskopie

 

Sonografie
Mit der Ultraschalldiagnostik kann die Größe, Form und Lage eines Organs dargestellt werden.

 

Typische Anwendungsgebiete:

  • Nieren- und Gallensteine, Blinddarmentzündung 
  • Verlaufskontrollen nach Operationen, Bestrahlung und Chemotherapie 
  • unklare Schwellung der Weichteile (z. B. bei vergrößerten Lymphknoten, Tumoren oder Eiteransammlung) 
  • arterielle Verschlusskrankheit
  • Thrombose 

 

Mammografie
Die Mammografie stellt heute immer noch die wichtigste Untersuchungsmethode zur Früherkennung von Brustkrebs dar. Sie wird in verschiedenen Ländern als Screeningverfahren eingesetzt. Besonders wichtig ist sie in solchen Stadien, in denen ein eventueller Tumor noch brusterhaltend operiert werden kann. Der beste Zeitpunkt für die Untersuchung ist die zweite Zykluswoche. Es sollen möglichst keine Hormone (Gestagene) appliziert worden sein. Eine Schwangerschaft muss ausgeschlossen sein.

 

Was der Arzt vor der Untersuchung wissen muss:

  • eine evtl. kurz zurückliegende Schwangerschaft oder Stillzeit 
  • evtl. Hormoneinnahme (auch z. B. Schilddrüsenhormone) 
  • Operation oder Bestrahlung 
  • evtl. Voraufnahmen zur Untersuchung mitbringen

Zur Qualitätssicherung werden die Aufnahmen von mindestens zwei erfahrenen Ärzten beurteilt.

 

MR-Mammografie
Die Kontrastmittel-MRT ist das sensitivste Ergänzungsverfahren zur Mammografie. Neben der Sonografie ist die MRT das einzige radiologische Verfahren, welches ohne ionisierende Strahlen Bilder des Körpers zu erzeugen vermag. Wie bei der konventionellen Radiologie sollte die Untersuchung möglichst in der zweiten Zykluswoche durchgeführt werden und es sollen keine Hormone (Gestagene) appliziert worden sein. 

 

Interventionelle Radiologie

  • CT-gesteuerte Interventionen
  • CT-gesteuerte Drainagebehandlung
  • CT-gesteuerte Neurolyse und Facettenblockade
  • Percutane transluminale Angioplastie (PTA) und Stentimplantation
  • Thrombolyse (medikamentöse Auflösung von Verschlüssen)
  • Embolisation (Verschluß von Gefäßen)
  • mammografiegesteuerte Zellentnahme und präoperative Markierung