• Aufenthalt
  • Medizin
  • Karriere
  • Unternehmen

Veranstaltung

Forum Gesundheit

, 18:00 Uhr

"Schlaganfall fachübergreifend behandeln"
Donnerstag, den 9. Mai, 18:00 Uhr,
in der Personalcafeteria des Klinikums, Ebene U2.
Moderation: Simone Theyßen-Speich, Solinger Tageblatt
Der Eintritt ist frei, Anmeldung unter 0212 547-0


Als Experten begrüßen wir:

  • Prof. Dr. med. Peter J. Heering, Chefarzt der Klinik für Nephrologie
    und Allgemeine Innere Medizin, als Experte für Bluthochdruck seit 15 Jahren in der Focus-Ärzteliste geführt
  • Dr. med. Ulrich Bock, Neurologe am Städtischen Klinikum Solingen
  • PD Dr. med. Ralf Buhl, Chefarzt der Klinik für Neurochirurgie
  • Dr. med. Andreas Nordmeyer, Leitender Arzt Interventionelle Radiologie und Neuroradiologie radprax MVZ / Neurozentrum Solingen

Der Schlaganfall, auch Hirnschlag genannt, ist laut Robert-Koch-Institut die zweithäufigste Todesursache in Deutschland. Er kann ohne Vorwarnung eintreten und jeden treffen – selbst kerngesunde Menschen, die sportlich sind. Überlebt ein Betroffener, hat er oftmals mit dauerhaften Einschränkungen zu kämpfen. Ob und in welchem Maße diese auftreten, hängt vor allem von einem Faktor ab: Zeit.

Bei den meisten Schlaganfällen handelt es sich um einen sogenannten ischämischen Schlaganfall. Er wird durch eine Durchblutungsstörung im Gehirn verursacht. Wenn Blutgefäße verengt oder verschlossen sind, dann können bestimmte Bereiche des Gehirns nicht mehr mit ausreichend Blut versorgt werden. In den meisten Fällen ist der Grund eine Ablagerung in den Arterien (Arteriossklerose) oder ein Blutgerinnsel. Dieses kann aus der Halsschlagader oder auch aus dem Herzen
kommen. Im Herz kann es sich durch Vorhofflimmern oder durch Herzklappenerkrankungen gebildet haben.

Etwa ein Fünftel der anderen Schlaganfälle werden durch Hirnblutungen verursacht. Hirnblutungen entstehen, wenn Arterien innerhalb des
Gehirns zerreißen. Das kann passieren, wenn die Gefäße durch Bluthochdruck dauerhaft geschädigt wurden. Ist die Blutzufuhr bei einem Schlaganfall komplett unterbrochen, kann das betroffene Hirngewebe innerhalb von vier bis zehn Minuten absterben. Wenn das Gewebe dagegen zum Teil noch durchblutet wird, dann können Gehirnzellen
in diesem Bereich überleben. Je schneller eine Behandlung erfolgt, desto geringer sind die Schäden im Gehirn. Bei leichten Schlaganfällen können sich die Schäden auch wieder zurückbilden. 

Meldung erstellt am 03.05.2019