• Aufenthalt
  • Medizin
  • Karriere
  • Unternehmen

Einrichtungen

Ihre Sicherheit ist oberstes Gebot

Bereits in den 1990er Jahren entwickelte das Städtische Klinikum als einer der Vorreiter in Deutschland das Konzept einer Operativen Tagesklinik unter der organisatorischen Leitung der Klinik für Anästhesie und Operative Intensivmedizin. Im März 2009 hat die Operative Tagesklinik im Erdgeschoss des Städtischen Klinikums Solingen als „Ambulantes Operationszentrum“ (AOZ) neue Räumlichkeiten bezogen. Hier werden Sie von einem höchst erfahrenen und eingespielten Team von der ersten Vorstellung über die Aufklärungsgespräche und die operative Behandlung bis zum Entlassungsgespräch persönlich und kompetent betreut.

Eine zunehmende Anzahl von operativen Eingriffen können heute ambulant durchgeführt werden. Alle im Städtischen Klinikum vertretenen operativen Disziplinen bieten selbstverständlich ambulante Operationen und Eingriffe an. Hierzu gehören zum Beispiel: 

 

  • Kniegelenkspiegelung
  • Metallentfernung nach Versorgung von Knochenbrüchen
  • Wundversorgung, kleinere Knochenbrüche
  • Leistenbruchoperation
  • Implantation oder Entfernung von sogenannten Venenports
  • Krampfaderoperation
  • Entfernung von Weichteilgeschwülsten, z. B. der Brust
  • Sterilisationsoperation von Mann und Frau
  • Ausschabung der Gebärmutter
  • kleinere urologische Eingriffe wie z. B. Beschneidungen
  • Entfernung von Nasenpolypen
  • Einsetzen von Paukenröhrchen

 

Im Rahmen eines Vorstellungstermins im AOZ werden die Patientinnen und Patienten sowohl dem Operateur als auch dem Anästhesisten vorgestellt, beide entscheiden im Einzelfall, ob ein ambulantes Vorgehen infrage kommt. Ist dies der Fall, so werden der Eingriff und das entsprechende Anästhesieverfahren besprochen und ein OP-Termin vereinbart.

 

Ausschlusskriterien für ein ambulantes Vorgehen können sein:

  • schwere Vorerkrankungen an Herz, Kreislauf und Lungen
  • Zustand nach Schlaganfall
  • Alkohol- und Suchtkrankheit
  • Anfallsleiden (Epilepsie)
  • fehlende häusliche Versorgung durch Familie oder Bekannte
  • keine telefonische Erreichbarkeit

 

Am Tag des Eingriffs bitten wir Sie, sich wie zuvor vereinbart im Ambulanten OP-Zentrum einzufinden. Sie werden von unserem Personal von Beginn an begleitet und vorbereitet. Narkose und Eingriff erfolgen wie im Vorfeld besprochen.

Im Anschluss an die Narkose werden Sie in der Regel ca. 15 Minuten in unserem Aufwachraum überwacht und versorgt. Hier überprüfen wir Ihre Vitalfunktionen (Puls, Herzfrequenz, Blutdruck, Sauerstoffsättigung im Blut, Schmerzmessung). Die Schmerztherapie wird bereits in Narkose eingeleitet und nach der Operation konsequent weiterverfolgt. Bereits im Aufwachraum können Sie trinken. 

Mit unserer Unterstützung können Sie sich zeitnah wieder ankleiden, um sich dann in unserer Erholungszone bei Kaffee, Tee oder einem Kaltgetränk zu regenerieren. Bei dem Entlassungsgespräch erhalten Sie Schmerzmittel nach Beratung und Unterweisung durch einen Schmerztherapeuten sowie Entlassungspapiere für Ihren weiterbehandelnden Arzt.

In den seltenen Fällen, in denen Patienten eine längere Erholungsphase nach der Operation benötigen, ist die Versorgung im zentralen Aufwachraum der Klinik für Anästhesie, Operative Intensiv- und Palliativmedizin sowie gegebenenfalls auch die stationäre Weiterbetreuung über Nacht selbstverständlich möglich.