| Neue Zentrale Aufnahmeeinheit |
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Schneller, freundlicher, rundum die Uhr Das Städtische Klinikum Solingen hat eines seiner Aushängeschilder heraus geputzt. Die Zentrale Aufnahme ist baulich und organisatorisch neu gestaltet worden und erhält erstmals einen eigenen ärztlichen Leiter. Mit einem zeitgemäßen und attraktiven Empfangsbereich ist der Anfang gemacht. Ziel ist es, alle Notfallpatienten in möglichst kurzer Zeit fachärztlich zu versorgen.
Mit der Inbetriebnahme des neu gestalteten Empfangsbereichs ist der Start für den Aufbau der neuen Zentralen Aufnahmeeinheit (ZAE) im Städtischen Klinikum Solingen erfolgt. Seit wenigen Tagen werden die Schwestern und Pfleger der Notaufnahme durch Mitarbeiter des Patientenmanagements unterstützt. Schrittweise werden die Servicemitarbeiter rund um die Uhr für eine schnelle und freundliche Aufnahme sorgen. Damit haben Schwestern und Pfleger mehr Zeit, sich um die Notlage der Aufgenommenen zu sorgen. Mit dem neuen Empfang ist der erste Schritt der Neuentwicklung vollzogen. Die Neuausrichtung einer der wichtigsten medizinischen Einrichtungen in Solingen war im vergangenen halben Jahr von einer Projektgruppe und der Leitung von Professor Pfaffenbach erarbeitet worden. „Sie und das Projektteam haben ebenso wie die Handwerker in den vergangenen Wochen dafür gesorgt, dass dieses wichtige Vorhaben so schnell verwirklicht werden konnte“, dankt Hans-Joachim Fietz-Mahlow, Geschäftsführer der Städtisches Klinikum Solingen gemeinnützige GmbH. Mit dem neuen Empfangsbereich ist aber nur der Anfang gemacht. Die wesentlichste Neuerung in der Konzeption der neuen ZAE folgt in wenigen Wochen. Erstmals gibt es einen ärztlichen Leiter der Zentralen Aufnahmeeinheit, der im Februar seinen Dienst antritt. Mit Dr. Patric Tralls hat sich die Unternehmensleitung für einen erfahrenen und versierten Notfallmediziner entschieden. Seine Aufgabe wird es künftig sein, den aufgenommenen Patienten eine schnelle fachärztliche Versorgung zukommen zulassen. Neue Behandlungsabläufe wurden dazu bereits erarbeitet, die nach dem Dienstantritt von Dr. Patric Tralls umgesetzt werden. „Ich freue mich auf die Arbeit im Klinikum Solingen, die mit der neuen Zentralen Aufnahmeeinheit ein innovatives zukunftsorientiertes Konzept umsetzen.“ Großen Wert legt der 37-jährige Notfallmediziner auf die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit allen Fachabteilungen des Klinikums. Den Erfolg seiner Arbeit will er insbesondere daran messen, wie schnell künftig die Hilfesuchenden in der Zentralen Aufnahmeeinheit durch einen Arzt behandelt werden. Neben der Notfallversorgung wird die Zentrale Aufnahmeeinheit künftig auch noch andere Aufgaben der Patientenversorgung übernehmen. So wird etwa die Betreuung von vorstationären und ambulanten Patienten im Laufe der nächsten Monate in die Zentrale Aufnahmeeinheit verlegt. Um für die notwendigen Behandlungsgespräche und Voruntersuchungen in eine angenehme Atmosphäre zu schaffen, wird im nächsten Schritt der an die Aufnahme angrenzende Bereich der ehemaligen medizinischen Intensivstation neu gestaltet. Dort erhält anschließend auch der kassenärztliche Notdienst der Kinderärzte neue Räume und ist damit noch besser zu erreichen. Die kassenärztliche Ambulanz der Hausärzte in Solingen bleibt weiterhin Bestandteil in den Räumen der Zentralen Aufnahmeeinheit. |



