Infonachmittag Hirntumor

Anlässlich des Welthirntumortages 2013 lädt die Klinik für Neurochirurgie zu einem Infonachmittag ein. Am Montag, dem 10. Juni, von 16:00 bis 18:00 Uhr informieren die Ärzte der Klinik über die verschiedenen Aspekte des Themas:

 

- Privatdozent Dr. med. Ralf Buhl: Intrakranielle Meningeome

- Dr. med. Metin Kalkan: Hirntumortherapie bei älteren Patienten

- Dr. med. Claudia Janz: Therapie der Hirnmetastasen

- Privatdozent Dr. med. Ralf Buhl: Therapie der Gliome mit Hilfe von 5-ALA

 

Veranstaltungsort: Besprechungsraum 3, Klinikum Solingen.

1863-2013: Klinikum feiert sein 150-jähriges Jubiläum

Am Samstag, den 4. Mai 2013, von 10:00 bis 16:00 Uhr, erinnert das Klinikum mit einem Tag der offenen Tür an die Gründung vor 150 Jahren. Hier erfahren Sie mehr. 

Fachsymposium 14. September 2013

Das 9. Symposium der Klinik für Anästhesie, Operative Intensiv- und Palliativmedizin befasst sich mit dem Thema "Modernes interdisziplinäres Management des Hochrisikopatienten". Die Fachveranstaltung findet am Samstag, den 14. September 2013, ab 9:30 Uhr im Kunstmuseum Solingen statt. Weitere Informationen finden Sie hier.

Neuer Chefarzt der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe

Seit Anfang Januar arbeitet Dr. med. Sebastian Hentsch als neuer Chefarzt der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe im Städtischen Klinikum Solingen. Der gebürtige Sachse, der sein Medizinstudium in Leipzig absolvierte, war zuletzt Leitender Oberarzt im evangelischen Krankenhaus in Düsseldorf. Den Schwerpunkt seiner Arbeit sieht er in der Krebsbehandlung sowie im Bereich der minimal-invasiven Operationen. Ausbauen möchte er den Bereich der Uro-Gynäkologie (etwa Beckenboden, Inkontinenz).

Infos für werdende Eltern

Die Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe in Zusammenarbeit mit der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin laden herzlich zu Infoabenden für werdende Eltern ein:

 

Termine 2013:

Montags 17:00 Uhr

Besprechungsraum 3

 

06.05. und 20.05. 2013

03.06. und 17.06. 2013

01.07. und 15.07. und 29.07.2013

12.08. und 26.08.2013

09.09. und 23.09. 2013

07.10. und 21.10. 2013

04.11. und 18.11. 2013

02.12. und 16.12. 2013

 

Anmeldung ist nicht erforderlich.

Hilfe für pflegende Angehörige

Ein Schlaganfall, ein Herzinfarkt oder ein Oberschenkelhalsbruch und von einem Tag auf den anderen ist alles ganz anders – für die Betroffenen und ihre Angehörigen. Die Familie muss oft unvorbereitet und - wegen der verkürzten Verweildauer seit Einführung der Fallpauschalen - sehr schnell Entscheidungen zur weiteren Versorgung ihres Angehörigen treffen. Besonders betroffen sind Angehörige von alten, multimorbiden und demenziell erkrankten Menschen.

 

In dieser Situation nimmt das Krankenhaus eine Schlüsselstellung ein: Vor und nach der Entlassung eines pflegebedürftigen Menschen aus dem Krankenhaus stellen sich der Familie viele Fragen. Nicht selten wird der Übergang vom Krankenhaus in die häusliche Versorgung als Krise erlebt: Die Durchführung der Pflege ist noch mit Unsicherheiten behaftet, da Pflegetechniken noch nicht gelernt sind und der Pflegeablauf in der Familie noch nicht abgestimmt ist.

 

Das Klinikum Solingen beteiligt sich am Modellprojekt „Familiale Pflege" und begleitet pflegende Familien im Übergang vom Krankenhaus in die häusliche Pflege: Schon im Krankenhaus bieten die Pflegetrainerinnen Christiane Fauerbach und Elif Zorbaz den Angehörigen einzelfallbezogene Pflegetrainings und Familienberatungsgespräche zur Entwicklung eines Pflegenetzwerks an. Anschließend geben die Pflegerinnen der pflegenden Familie Sicherheit durch aufsuchende Pflegetrainings im Rahmen von Hausbesuchen. Initialpflegekurse und ein monatlicher Gesprächskreis dienen der Vertiefung der Pflegekompetenz und der Reflexion des familialen Pflegealltags.

 

Das Modellprogramm wurde an der Universität Bielefeld unter der Leitung von Prof. Dr. Katharina Gröning 2004 initiiert und seither kontinuierlich weiterentwickelt. Das auf Forschungsergebnissen basierende Konzept will pflegende Eheleute und Angehörige in ihrer Verantwortung durch Beratung, Bildung und Pflegeanleitung stärken.


Ziele sind:


• pflegerische Kompetenzen für den Pflegealltag in der Familie zu entwickeln,
• Angehörige zu motivieren, Fragen der Geschlechtergerechtigkeit zu beachten und die häusliche Pflege zum Familienprojekt zu machen, um Drehtüreffekte als Folge von Überlastung und Pflegefehlern zu minimieren.

 

Pflegefachkräfte und Pflegexperten der am Modellprogramm beteiligten Krankenhäuser werden im Rahmen einer wissenschaftlichen Weiterbildung für die familiensensible Durchführung der Unterstützungs-       angebote qualifiziert.

 

15.158 pflegende Angehörige haben 2011 an Pflegetrainings, Initialpflegekursen und Gesprächskreisen teilgenommen. Diese Angebote können von allen pflegenden Angehörigen in Anspruch genommen werden, unabhängig von der Krankenkassenzugehörigkeit.

 

2012 beteiligen sich 250 Krankenhäuser in Nordrhein-Westfalen und Hamburg am Modellprojekt. Pflegende Angehörige können kontinuierlich, intensiv und professionell beim Übergang vom Krankenhaus in die häusliche Pflege begleitet werden.

 

Konzeptentwicklung, Evaluation und treuhänderische Mittelverwaltung für das Modellprojekt obliegen der Universität Bielefeld. Das Programm wird von der AOK Rheinland/Hamburg gefördert.

Gut im Akutfall - Schmerztherapie im Klinikum weiterhin mit TÜV-Gütesiegel

Knapp ein Jahr nach der erfolgreichen Einführung von TÜV-zertifizierter Schmerztherapie haben sich die Zentren für Anästhesiologie und Chirurgie sowie erstmalig die Klinik für Urologie einer wiederholten unabhängigen Qualitätsprüfung unterzogen. Im Rahmen des so genannten Re-Zertifizierungsverfahrens wurde den involvierten Fachbereichen des Klinikums die Erfüllung eines professionellen Rundum-Versorgungskonzeptes für Patientinnen und Patienten im operativen Umfeld bescheinigt.

 

Mit der modernen Schmerztherapie gelingt es den Spezialisten, eine der größten Patientenängste zu lindern - die Angst vor dem Schmerz. In Kliniken mit einem Schmerztherapie-Gütesiegel wird eine möglichst schmerzfreie Versorgung gewährleistet. Der Kriterienkatalog des TÜV-Rheinland, der der Zertifizierung im Klinikum zugrunde liegt, bezieht sich auf alle Phasen der Behandlung – vom Erstgespräch mit dem Anästhesisten, über Narkose und Aufwachen nach der OP bis hin zur Rehabilitation auf der Station und in der Folgetherapie.

 

„Bereits vor dem geplanten Eingriff wird ein auf den Gesundheitszustand des Patienten individuell angepasstes Betäubungsverfahren ausgewählt“, erklärt Professor Dr. Thomas Standl. Die Schmerztherapie ist dem Chefarzt der Klinik für Anästhesie, Operative Intensiv- und Palliativmedizin fachlich zugeordnet. Unmittelbar beim Aufwachen aus der Narkose wird die medikamentöse Behandlung zur Linderung der postoperativen Schmerzen fortgesetzt. Die Betreuung übernimmt ein eigens auf diese Aufgaben vorbereitetes Team aus Ärzten und Pflegepersonal – darunter zwei „Schmerzschwestern“.


Ein weiteres Ziel ist die Schulung der Patienten im selbständigen Umgang mit dem Schmerz. Auch hier leistet das Klinikum eine kompetente Hilfestellung – etwa bei der Vorbereitung auf die Selbstdosierung von Medikamenten mittels hoch präziser Schmerzpumpen. Es ist eine Methode, mit der auf das individuelle Schmerzempfinden eines Patienten eingegangen wird.

 

Damit Patienten nach einer Operation möglichst schnell zur gewohnten Form zurück finden, erstreckt sich die Schmerztherapie auch auf Folgebehandlungen, wie beispielsweise die Physiotherapie. Gerade nach den Eingriffen im Bereich der Gelenke und des Bewegungsapparates kommt es auf ein möglichst rasches Einsetzen von sanften Mobilisationsübungen an.

 

Die Erkenntnisse und Methoden der Schmerztherapie tragen maßgeblich zur Versorgungsqualität der Patienten bei. Für eine zunehmende Zahl von Patienten ist die Zugriffmöglichkeit auf professionelle Schmerztherapie im Akutfall ein wichtiges Entscheidungskriterium für die operative Behandlung in einem Krankenhaus.

Bildungszentrum mit Hochschulstatus

Kranke und pflegebedürftige Menschen brauchen erstklassige Versorgung. Das Bildungszentrum am Städtischen Klinikum Solingen bildet junge Frauen und Männer für diese anspruchsvollen Aufgaben aus.

 

Mehrere Ausbildungsgänge eröffnen vielfältige Chancen für den Einstieg in die Gesundheitsberufe. In drei Jahren wird der Nachwuchs für  Gesundheits- und Krankenpflege sowie für Gesundheits- und Kinderkrankenpflege praxisnah an die erforderliche Qualifikation herangeführt. Drei Jahre dauert es auch, bis Mann oder Frau den Abschluss in der Operations-Technischen-Assistenz erreichen. Wer sich möglichst schnell von der Schulbank verabschieden will, ist mit der einjährigen Ausbildung zu Gesundheits- und Krankenpflegeassistentin oder -assistenten auf dem richtigen Weg.

 

Ab dem Wintersemester 2012/2012 bietet das Bildungszentrum des Klinikums erstmalig einen  Ausbildungsgang für Pflegeberufe verbunden mit einem Hochschulstudium an. Der duale Studiengang mit dem Abschluss eines „Bachelor of Arts in Nursing“ ist ein Novum in Solingen und Umgebung – eine fundierte Ausbildung mit exzellenten Perspektiven.

 

Das Konzept sieht eine dreijährige Ausbildung in Gesundheits- und Krankenpflege sowie Gesundheits- und Kinderkrankenpflege mit gleichzeitigem Hochschulabschluss vor. Ab dem zweiten Ausbildungsjahr können sich die Azubis immatrikulieren. Nach drei Jahren Ausbildungszeit legen sie das staatliche Examen in ihrem Fach ab. Im vierten Jahr werden die restlichen Vertiefungsmodule  und die Bachelor-Prüfung absolviert.

Der Studiengang wurde in Kooperation mit der renommierten Steinbeis Hochschule in Berlin entwickelt. Die Studienorte sind Solingen und Essen.

 

Das Bildungszentrum ist der größte Ausbildungsbetrieb der Stadt Solingen. Die staatlich anerkannte Ausbildungsstätte ist TÜV-Nord zertifiziert – ein Gütesiegel, das für die Ausbildungsqualität spricht. Jährlich stehen rund 140 Ausbildungsplätze zur Verfügung.

Was leistet die Anästhesie?

Weltanästhesietag am 16. Oktober: Professor Dr. Thomas Standl, Chefarzt der Klinik für Anästhesie, Operative Intensiv- und Palliativmedizin und sein Ärzte-Team klären über die vier Säulen der Disziplin auf. Narkose, Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie stehen auf dem Programm. Wer Fragen rund um die OP- und Notfallversorgung hat, kann sich telefonisch informieren.

 

Die Experten-Hotline mit der Rufnummer 0212/547-6888 ist von 10:00 bis 16:00 Uhr mit den Ärzten der Klinik besetzt.

 

Ab 16:00 Uhr findet ein Infonachmittag in der Personalcafeteria, Ebene U 2 statt. „Keine Angst vor der Narkose“ lautet der Titel des Vortrags von Professor Dr. Standl. Der Notfallmediziner Dr. Richard Dornbusch erklärt, was zu tun ist, wenn ein Mensch kollabiert. In einer Poster-Ausstellung  werden unter anderem der OP-Trakt, der Aufwachraum und die Intensivstation vorgestellt. Der Eintritt ist frei, Anmeldung ist nicht erforderlich.

Neuer Chefarzt

Privatdozent Dr. med. Martin Kruschewski hat die Leitung der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie übernommen. Er ist als Chirurg ein Multitalent und verfügt über Facharztausbildungen in drei chirurgischen Teildisziplinen. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit wird die Behandlung von Krebspatienten sein, auch auf dem Bereich der minimal-invasiven Chirurgie wird er mit seinem Team besonderes Augenmerk richten.

Modernste Technik zur Versorgung von Herzpatienten

Das Klinikum hat einen seiner Linksherzkatheter-Messplätze (HKM) erneuert. Für knapp zwei Millionen Euro wurde ein leistungsstarkes Gerät jüngster Generation angeschafft. Damit verfügt das Klinikum über zwei volldigitale HKM- Einheiten – ein Standard, der dem Niveau von Universitätskliniken entspricht.

 

Herzkatheter-Messplätze spielen eine wichtige Rolle in der Diagnostik und Therapie von Herz- und Gefäßerkrankungen. Vor allem bei der Koronaren Herzkrankheit, die die Hauptursache für Herzinfarkt ist, kommt es darauf an, so schnell wie möglich eine Katheter-Untersuchung durchzuführen, um den Herzmuskel und damit das Leben zu retten. Die Kardiologen des Klinikums unter der Leitung von Chefarzt Professor Dr. Hans Martin Hoffmeister haben 2011 mehr als 3.000 solcher Untersuchungen durchgeführt. Mit dem fortschreitenden Alter, in dem die Patienten zur Behandlung in die Klinik kommen, und aufgrund der immer komplexeren Krankheitsbilder nimmt die Bedeutung dieser Untersuchungsmethode ständig zu. Außer im Akutfall leistet die HKM-Anlage auch bei Herzklappenerkrankungen und Herzschwäche gute Dienste. Für die Leistungsfähigkeit des Gerätes sprechen mehrere Argumente. Zum einen ist es die verbesserte Bildqualität. Die Schärfe der Aufnahmen ermöglicht eine präzise Darstellung der Gefäße. In vielen Fällen lässt sich anhand dieser verbesserten technischen Möglichkeit ein operativer Eingriff aufschieben oder gar vermeiden.

 

Andererseits können mit der modernen Anlage mit nur einer Injektion des Röntgenkontrastmittels zugleich Bilder von zwei Seiten erstellt werden. Von dieser reduzierten Kontrastmittelmenge profitieren insbesondere Patienten mit Nierenschwäche. Die ausgefeilte Technik erlaubt auch den Einsatz modernster Katheter mit einem Durchmesser von nur wenigen Millimetern. Jeder Eingriff erfolgt daher minimal invasiv mit einer einzigen örtlichen Betäubung  bei gleichzeitig reduzierter Strahlenbelastung.

 

Mit der Neuerung stärkt das Klinikum nicht nur die Versorgungsqualität der Klinik für Kardiologie, sondern verbessert auch die Bedingungen für die niedergelassenen Spezialisten, die im Rahmen von Kooperationen Untersuchungen im Katheter-Labor des Klinikums durchführen.

Prof. Dr. Heering erneut in der Focus-Ärzteliste

Professor Dr. Peter J. Heering, Chefarzt der Klinik für Nephrologie und Allgemeine Innere Medizin im Städtischen Klinikum wurde zum wiederholten Mal als „Experte für Bluthochdruck“ in die renommierte Focus-Ärzteliste aufgenommen. Nach einer Auswertung in den Kategorien Arzt- und Patientenempfehlungen, Publikationen, Studien, Leistungen des Arztes und Spezialisierungen wählte das Nachrichtenmagazin die führenden Bluthochdruckspezialisten aus ganz Deutschland aus. 

 

Die Focus-Ärzte-Liste hat sich aufgrund ihres unabhängigen und fundierten Urteils in den vergangenen Jahren zu einem bedeutenden Orientierungsinstrument für die Patienten entwickelt. Sie wird jährlich veröffentlicht und in den Fachkreisen sowie von interessierten Laien mit Spannung erwartet.

 

Professor Dr. Heering leitet als Bluthochdruck- und Nierenspezialist eine der größten internistischen Fachabteilungen mit über 80 Betten. Jahr für Jahr werden in der Klinik für Nephrologie und Allgemeine Innere Medizin mehr als 2.000 Patienten stationär behandelt. Darunter befinden sich fast 200 Schlaganfallpatienten, die aufgrund von Bluthochdruck eine Hirnblutung erleiden und vom Team der TÜV-zertifizierten Interdisziplinären Schlaganfalleinheit ISE versorgt werden.

Schlaganfallversorgung mit Siegel

Solingen, 5. Juli 2012. Die Interdisziplinäre Schlaganfalleinheit im Klinikum Solingen – den Patientinnen und Patienten unter dem Kürzel ISE bekannt – hat die unabhängige Prüfung durch den TÜV Saarland erfolgreich bestanden und für die gesicherte Leistungsqualität ein Zertifikat erhalten. 

 

Die ISE ist ein Zusammenspiel mehrerer Fachbereiche und Berufsgruppen und wird in der Verantwortung der Klinik für Nephrologie und Allgemeine Innere Medizin unter der Leitung von Chefarzt Professor Dr. Peter Heering koordiniert.

 

Die Prüfer aus Saarbrücken haben im Rahmen der Zertifizierung die komplette Versorgungsschiene von Schlaganfallpatienten im Klinikum unter die Lupe genommen. Neben der medizinischen und pflegerischen Kompetenz wurde eine ganze Reihe von weiteren Einflussgrößen bewertet. Dazu zählen die Ausbildungsqualität des Fachpersonals, die Struktur der Abläufe sowie die Qualität von Information und Beratung für Patienten und Angehörige.

 

Im Klinikum Solingen werden jährlich im Schnitt 220 Schlaganfallpatienten behandelt. Neben der Versorgung im Akutfall können Risikopatienten auf die Aufklärung und Beratung im Schlaganfallbüro vertrauen. Unter ärztlicher Leitung und in Kooperation mit der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe liegt der Fokus auf Information zwecks Vorbeugung.

Kardiologie in Solingen nimmt bundesweit Einfluss

Ein Erfolg für die Kardiologie in Solingen und eine gute Basis für die weitere Entwicklung des Zentrums Innere Medizin im Klinikum: Professor Dr. Hans Martin Hoffmeister, Chefarzt der Klinik für Kardiologie und Allgemeine Innere Medizin wurde von zwei  führenden  Fachverbänden im Vorstand  bestätigt und als Sprecher neu gewählt.

 

Auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie wurde Professor Dr. Hoffmeister als Vorsitzender der Sektion Kardiologie im Berufsverband Deutscher Internisten (BDI) in seinem Ehrenamt bestätigt. Der Verband vertritt seit 1959 die sozial- und berufspolitischen Interessen der deutschen Internisten. Mit knapp 25.000 Mitgliedern ist es einer der drei großen Ärzteverbände Deutschlands und zugleich größter Facharztverband Europas. Der besondere Fokus liegt in der beruflichen Fort- und Weiterbildung von Fachärzten für Innere Medizin. Mit einer eigenen Kongressabteilung veranstaltet der BDI jährlich zahlreiche internationale und regionale Kongresse und führt eine Reihe von Fortbildungen für den qualifizierten Ärztenachwuchs durch.

 

Auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) wurde Professor Dr. Hoffmeister zum gemeinsamen Sprecher aller internistischen Schwerpunkte des Internistenverbandes (BDI) gewählt. Neben den Kardiologen sind dort auch die Nephrologen, Onkologen und Gastroenterologen organisiert. Die Hauptaufgabe ist, die Entwicklung der Schwerpunktfächer in der Inneren Medizin voranzubringen und die Internisten gegenüber der Bundesärztekammer, Gesundheitsministerium und anderen Spitzenverbänden zu vertreten. In seiner Funktion als Sprecher rückt Professor Dr. Hoffmeister in den engeren Vorstand des einflussreichen Internistenverbandes.

 

Das Engagement von Professor Dr. Hoffmeister kommt Solingen in mehrfacher Hinsicht zugute. Der frühzeitige Zugang zu Informationen über aktuelle Entwicklungen in der Inneren Medizin sowie der damit verbundenen gesundheitspolitischen Folgen sichert auf der einen Seite den Vorsprung in der Leistungskompetenz des Klinikums. Durch die enge Kooperation mit niedergelassenen Internisten, die vom Klinikum sowohl in der Kardiologie als auch in der Nephrologie und Gastroenterologie gleichermaßen forciert wird, festigen  die ortsansässigen Fachärzte ihre Position und Durchsetzungskraft im regionalen Wettbewerbsumfeld.

Neue OP-Säle gehen ans Netz

Am Montag, den 18. Juni 2012, nimmt das Klinikum zwei neue Operationssäle in den regulären Betrieb. Nach über einjähriger Bauzeit wird die räumliche Kapazität im Zentralen OP-Bereich auf insgesamt acht Säle erweitert: Acht OP-Säle für acht operative Fächer, die im Klinikum vertreten sind.

 

Im  Zentral-OP werden  sämtliche  Eingriffe  in  den  Disziplinen Allgemein- und Viszeralchirurgie, Gefäßchirurgie, Unfallchirurgie, Orthopädie und Handchirurgie, Neurochirurgie, Gynäkologie, Brustheilkunde (Senologie) und Urologie vorgenommen. Nur die HNO-Heilkunde operiert weiterhin scherpunktmäßig in zwei vom Zentral-OP getrennten eigenen OP-Sälen. Die Chirurgen und ihre OP-Teams haben  in  allen OPs Zugriff auf modernste Infrastruktur  mit allen  erforderlichen medizintechnischen Apparaten und Instrumenten. Die engmaschige Vernetzung von Funktionsräumen und Patientenüberwachungssystemen trägt zur Patientensicherheit bei. Die Spannweite der Operationen reicht von Eingriffen per sogenannter Schlüssellochtechnik – in  der  Fachsprache  als minimal invasiv bezeichnet – über komplexe, oft mehrstündige Operationen bis hin zu High-Tech-Verfahren, die mit Hilfe von leistungsstarken Mikroskopen oder per Video-Kontrolle erfolgen. Für  die  Koordinierung der Organisationsabläufe gibt es seit letztem Jahr mit Thomas Wytrieckus  einen hauptamtlichen OP-Manager, der dem Medizinischen Direktor, Professor Dr. Thomas Standl, direkt unterstellt ist.

 

Für  die  medizinische Betreuung eines der sensibelsten und wichtigsten Bereiche sind die ärztlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der operativen Fächer sowie der Klinik für Anästhesie, Operative  Intensiv- und Palliativmedizin zusammen mit OP- und Anästhesieschwestern als Team verantwortlich.

 

„Mit der Inbetriebnahme der der OP-Säle 7 und 8 setzen wir den Konzentrationsprozess im Zentral-OP fort und bauen gleichzeitig  unsere Leistungsfähigkeit in der operativen Medizin weiter aus“, erläutert Professor Dr. Standl. Begonnen wurde damit in 2008 mit dem 4. Teilbauabschnitt des Klinikums und der Ansiedlung des Zentral-OP in dem damals neu errichteten Haus F. Im Jahr 2009 wurden die Holding Area und der zentrale Aufwachraum ans Netzt genommen. Seitdem erfolgt die prä- und postoperative Versorgung von Patientinnen und Patienten auf kurzen Wegen zwischen OP-Trakt und dem unmittelbar angeschlossenen Aufwachraum bis hin zur nebenan gelegenen operativen Intensivstation.

 

Schnelle und sichere Patientenwege bei gleichzeitiger Einhaltung strengster Hygienemaßnahmen sind im OP-Bereich das Eine. „Effizienz“, der Schlüsselbegriff im OP-Management eines jeden Krankenhauses, ist die andere Voraussetzung für eine qualitativ hochwertige und ökonomisch darstellbare Patientenversorgung. Allein das Aufstellen von OP-Plänen erfordert höchste Flexibilität und eine minuziöse Ablauforganisation zwischen länger vorgesehenen Eingriffen und Notfällen. „Mit dem Ausbau des Zentral-OPs und der entsprechenden Erhöhung von Stellen werden die Arbeitsbedingungen für Ärzte und Pflegepersonal weiter verbessert“, begründet Professor Dr. Standl die Investition aus unternehmensinterner Sicht.

Für den Ausbau der OP-Säle 7 und 8 hat das Klinikum knapp 2,4 Millionen Euro verwendet. Dabei wurde auf Rücklagen   aus  Landesmitteln zurück gegriffen.

 

Die Kapazitätserweiterung dient vor allem der Stärkung der operativen Leistungsfähigkeit des Klinikums. Der OP-Bereich hat in einem Krankenhaus der Maximalversorgung einen herausragenden Stellenwert. In den vergangenen fünf Jahren stieg die Zahl der Operationen langsam aber kontinuierlich. 2011 wurden 13.253 stationäre und ambulante Eingriffe durchgeführt (zum Vergleich – 2008: 12.582).

 

Insgesamt stehen ab Mitte Juni 13 OP-Säle auf dem Campus-Gelände des Klinikums zur Verfügung. Außer in den acht OP-Sälen im Zentral-OP werden die Patientinnen und Patienten in zwei HNO-OP-Sälen, zwei OP-Sälen im Ambulanten OP-Zentrum sowie einem Sectio-OP in der Geburtshilfe operativ behandelt.

Wie entwickelt sich Ihr Kind?

Das Sozialpädiatrische Zentrum des Klinikum Solingen beteiligt sich derzeit an der Entwicklung der deutschen Version des BAYLEY-III, einem der weltweit anerkanntesten Verfahren zur Feststellung von Entwicklungsauffälligkeiten bei Kindern. Damit Kinder mit solchen Auffälligkeiten frühzeitig erkannt und gefördert werden können, benötigen wir zunächst genaue Informationen darüber, wie normal entwickelte Kinder bei einer Untersuchung mit diesem Verfahren abschneiden. Nur so kann später festgestellt werden, ob der Entwicklungsstand eines Kindes seinem Alter entspricht oder ob es in seiner Entwicklung verzögert ist.

 

Wir suchen daher Eltern, die bereit wären mit ihrem Kind an einer

Untersuchung mit dem Bayley-III teilzunehmen.

 

Durchgeführt werden die Untersuchungen von Mitarbeitern des Sozialpädiatrischen Zentrums im Klinikum Solingen. Die Dauer der Untersuchung liegt je nach Alter des Kindes zwischen 50 und 90 Minuten und findet in der Regel an einem einzelnen Termin, höchstens aber an zwei Terminen statt.

 

Was bringt Ihnen die Teilnahme?

Sie erhalten, falls gewünscht, eine objektive Rückmeldung über den derzeitigen Entwicklungsstandes  ihres Kindes; vor allem aber ermöglichen Sie mit Ihrer Teilnahme, dass Kinder mit Entwicklungsauffälligkeiten rechtzeitig erkannt und angemessen gefördert werden können.

 

Wer kann teilnehmen?  

Teilnehmen können Sie wenn ihr Kind:

  • zwischen 16 Tagen und 42 Monaten (3;6 Jahre) alt ist
  • mit Deutsch als Muttersprache aufwächst und nicht mehrsprachig erzogen wird
  • kein Frühgeborenes ist oder war (Geburt vor der 37. Schwangerschaftswochen) und gesund ist, d.h. dass bei ihrem Kind keine motorischen oder sensorischen Behinderungen, keine Sprachentwicklungsstörung (bei  Kindern älter als 36 Monate), keine bekannte Erkrankung mit erhöhtem Risiko für kognitive Entwicklungsverzögerungen (z.B. Epilepsie, PKU, TNI) und keine bekannten genetischen Störungen (z.B. Trisomie 21, Fragiles X-Syndrom, Williams-Beuren, etc.) diagnostiziert wurden.

 

Bei Interesse oder Fragen wenden Sie sich bitte an:

Dipl.-Psych. T. S. van Allen

Sozialpädiatrisches Zentrum Solingen

Städtisches Klinikum Solingen

Gotenstr. 1                                                      

42653 Solingen

E-Mail: vanallen@klinikumsolingen.de

Telefon: 0212-547-6393 (freitags 14:00-16:00Uhr)

 

Oder hinterlassen Sie Ihre Kontaktdaten in unserem Sekretariat (Telefon: 0212-547-2060) und wir rufen Sie zurück.

 

Neue Station stellt sich vor

Am Samstag den 25. Februar, 11.00 Uhr bis 14.00 Uhr präsentiert sich die neue Station PG E12 allen interessierten Solingerinnen und Solingern im Rahmen eines "Willkommen-Tages". Die Station wurde erst vor kurzem in den regulären Betrieb genommen. Nach einer aufwendigen Sanierung stehen den Patientinnen der Frauenklinik 39 Betten in modern ausgestatteten Zimmern zur Verfügung.

Schmerztherapie TÜV-geprüft

 

TÜV-Zertifikat fürs Klinikum: Das interdisziplinäre Team der Schmerztherapie bei der Urkundenverleihung, im Bild v.l.n.r. Dr. med. Gerhard Hoffmann, Chefarzt der Klinik für Gefäßchirurgie, Dr. Matthias Echterhoff, Oberarzt in der Klinik für Anästhesie, Operative Intensiv- und Palliativmedizin, Bürgermeisterin Rita Pickardt, Prof. Dr. med. Thomas Standl sowie Tobias Kirchhoff und Thomas Konermann, TÜV-Rheinland.

 

Die Zentren für Anästhesiologie und Chirurgie im Städtischen Klinikum Solingen haben eine disziplinübergreifende Schmerztherapie eingeführt und diese einer TÜV-Untersuchung unterzogen. Die Prüfung wurde unlängst erfolgreich bestanden. Prof. Dr. med. Thomas Standl, Medizinischer Direktor und Chefarzt der Klinik für Anästhesie, Operative Intensiv- und Palliativmedizin, der das Projekt initiierte,  hat in Anwesenheit von Bürgermeisterin Rita Pickardt das Zertifikat von TÜV-Rheinland in Empfang genommen.

 

Das Gütesiegel ist eine wichtige Orientierungshilfe für die Patienten. Wer im Klinikum operiert wird, braucht den Schmerz nicht zu fürchten. Das Mittel gegen die Angst ist ein professionelles Rundum-Betreuungskonzept, das alle an einem Operationsverfahren beteiligten Spezialisten mit einbezieht.

 

Die Schmerztherapie beginnt bereits vor dem Eingriff mit der Auswahl eines optimalen Betäubungsverfahrens. Unmittelbar im und nach dem Aufwachen wird die medikamentöse Behandlung zur Linderung der postoperativen Schmerzen fortgesetzt. Ein eigens auf diese Aufgaben vorbereitetes Team aus Ärzten und Pflegepersonal – darunter die zwei sogenannten „Schmerzschwestern“, die das Klinikum seit dem vergangenen Jahr beschäftigt – betreuen die Patienten in allen Phasen der Behandlung. Die Schmerztherapie erstreckt sich auch auf die Physiotherapie, damit die Betroffenen möglichst schnell zur gewohnten Form zurück finden.

 

Ein wesentlicher Aspekt der modernen Schmerztherapie ist die Vorbereitung des Patienten auf einen selbständigen Umgang mit dem Schmerz. In den chirurgischen Fächern und mit dem Ziel vor Augen, die Schmerztherapie zukünftig auf andere Disziplinen zu erweitern, leistet das Klinikum kompetente Hilfestellung – etwa bei der Selbstdosierung von Medikamenten mittels modernster Injektionsgeräte.

 

Die Schmerztherapie ist eine medizinische Fachdisziplin, die einen rasanten Entwicklungsfortschritt verzeichnet. Ihre Erkenntnisse und Methoden tragen maßgeblich zur Versorgungsqualität der Patienten bei. Für eine zunehmende Zahl von Patienten ist die professionelle Schmerztherapie ein wichtiges Entscheidungskriterium für die Behandlung in einem Krankenhaus.

Willkommen in Solingen

Das Klinikum setzt die in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Solingen fort und lädt zu neuen Deutschkursen für ausländische Ärztinnen und Ärzte ein. Die Kurse finden dienstags, vom 17. Januar bis 27. März 2012 von 17:00 bis 18:30 Uhr statt. Insgesamt werden im Wintertrimester 10 Unterrichtsstunden angeboten. Veranstaltungsort: Besprechungsraum H 24 im Verwaltungsgebäude des Klinikums, Haus H, Frankenplatz. Dozentin Claudia Scheffles lädt zum sprachlichen Austausch ein und gibt Tipps fürs Einleben in der neuen Umgebung. Wir bitten um telefonische Anmeldung: Die ärztlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Klinikums bei Herrn Raßmann, Tel.: 0212/547-2885 oder per E-Mail: rassmann@klinikumsolingen.de. Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus anderen Einrichtungen werden um Anmeldung direkt  bei der VHS Solingen gebeten. Ansprechpartnerin: Frau Lübbertsmeier, Tel. 0212 / 290 3252.

Neue Kurse für Aquagymnastik

Die Abteilung für Physikalische Therapie bietet im Bewegungsbad des Klinikums zwei Aquagymnastikkurse an. Sie finden ab dem 25. Januar immer mittwochs statt. Zur Auswahl stehen zwei Termine: 11:00 bis 12:00 Uhr und 14:30 bis 15:30 Uhr. Ein Kurs umfasst 10 Gymnastikstunden und kostet 95 Euro. Teilnahme mit Anmeldung: Klinikum Solingen, Abteilung für Physikalische Therapie, Tel.: 0212 / 547-2467.

Ehrendoktorwürde für Professor Meyer

     

 

Bildmaterial: Collegium Medicum UJ

 

Professor Dr. Hans-Joachim Meyer, Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie im Klinikum Solingen hat die Ehrendoktorwürde der Jagiellonen Universität in Krakau erhalten. Professor Meyer ist der erste deutsche Chirurg mit diesem Titel. Die 1364 gegründete Jagiellonen Universität ist die älteste Universität in Polen und nach der  Karls-Universität  Prag die   zweitälteste  Universität   Mittelosteuropas. Nikolaus Kopernikus und Papst Johannes Paul II.  zählen zu den Absolventen der Universität. Unter den Ehrendoktoren befinden sich  Persönlichkeiten  wie  Mutter Theresa,  Dalai Lama,  Simon Wiesenthal und zahlreiche Nobelpreisträger.

 

Professor Meyer  ist seit nahezu 30 Jahren mit der medizinischen Fakultät, dem Collegium Medicum der Jagiellonen Universität verbunden. Die Zusammenarbeit begann noch an der Medizinischen Hochschule Hannover, lange vor dem Wechsel nach Solingen. Seit den 1980er Jahren hat Professor Meyer sich dafür eingesetzt, dass polnische Chirurgen und Nachwuchsforscher ihr Wissen über die modernsten Diagnose- und Therapietechniken in Allgemein- und Viszeralmedizin in Deutschland vertiefen konnten. Endoskopie, Sonographie, Transplantationschirurgie und Laparoskopie standen zum damaligen Zeitpunkt in Polen weit unter dem Entwicklungsniveau des Westens. Für dieses Engagement wurde Professor Meyer bereits in der Vergangenheit von den polnischen Partnern mit hoch angesehenen Preisen geehrt.

 

2006 wurde auf Initiative von Professor Meyer eine Europäische Forschungsgruppe für Tumorerkrankungen des Magen-Darm-Traktes ins Leben gerufen. Die Zusammenarbeit mit den Krakauer Chirurgen wird in diesem internationalen Projekt fortgesetzt. Ziel ist die Einführung von europaweiten einheitlichen Leitlinien für die Untersuchung und Behandlung von Patienten mit Magen-Darmkrebs.

 

Professor Meyer hat  1996  als Chefarzt  die Leitung der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie im Städtischen Klinikum Solingen übernommen. Sein Ruf als Spezialist für die Chirurgie des Magen-Darm-Traktes reicht weit über Solingen hinaus. Mehr Bildmaterial sehen Sie hier. 

Neues aus der Gastroenterologie beim Jahreskongress in Solingen

Die Gesellschaft für Gastroenterologie in Westfalen e. V. (GGW) veranstaltete ihren 21. Jahreskongress in Solingen. Am 11. und 12. November diskutierten mehr als 380 Teilnehmer, darunter namhafte Forscher und Mediziner, die aktuellen Schwerpunkte der Disziplin. Auf dem Programm standen ausgewählte gastroenterologische Krankheitsbilder, Bildgebung in der Gastroenterologie, endoskopische Resektionsverfahren, Behandlungsstrategien bösartiger gastroenterologischer Tumoren, neue Entwicklungen in der Hepatologie und chronisch-entzündliche Darmerkrankungen. Die Fachveranstaltung fand unter dem Vorsitz von Professor Dr. Boris Pfaffenbach, Chefarzt der Klinik für Gastroenterologie und Allgemeine Innere Medizin und Professor Dr. Hans-Joachim Meyer, Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie statt. Kongresspartner waren darüber hinaus die  Gesellschaft für Gastroenterologie in Nordrhein-Westfalen, die Akademie für ärztliche Fortbildung der Ärztekammer Nordrhein, die Deutsche Gesellschaft für Endoskopie-Assistenzpersonal (DEGEA) und die Deutsche MorbusCrohm/Colitis ulcerosa-Vereinigung e.V. (DCCV). Weit über 150 Interessenten kamen zum Arzt-Patienten-Seminar, das im Umfeld des Kongresses in Zusammenarbeit mit der Deutschen Morbus Crohn/Colitis ulcerosa-Vereinigung e.V. (DCCV) für Patienten mit Chronisch-Entzündlichen Darmerkrankungen angeboten wurde.

Professor Heering in der Focus-Ärzte-Liste

Professor Dr. Peter J. Heering, Chefarzt der Klinik für Nephrologie und Allgemeine Innere Medizin im Städtischen Klinikum wurde als „Experte für Bluthochdruck“ in die renommierte Focus-Ärzte-Liste aufgenommen. Nach einer Auswertung in den Kategorien Arzt- und Patientenempfehlungen, Publikationen, Studien, Leistungen des Arztes und Spezialisierungen wählte das Nachrichtenmagazin 87 Bluthochdruckspezialisten aus ganz Deutschland aus. Die Stadt Solingen ist ausschließlich mit Professor Heering vertreten.

Die Focus-Ärzte-Liste hat sich aufgrund ihres unabhängigen und fundierten Urteils in den vergangenen Jahren zu einem bedeutenden Orientierungsinstrument für die Patienten entwickelt. Sie wird jährlich veröffentlicht und in den Fachkreisen sowie von interessierten Laien mit Spannung erwartet.

Der Nieren- und Hochdruckexperte Professor Heering leitet eine wichtige internistische Fachabteilung mit über 80 Betten. Jahr für Jahr werden in der Klinik für Nephrologie und Allgemeine Innere Medizin mehr als 2.000 Patienten stationär versorgt. Darunter befinden sich fast 200 Schlaganfallpatienten, die aufgrund von Bluthochdruck eine Hirnblutung erleiden.

Urologie in neuen Stationsräumen

Am 20. August wurde die sanierte Pflegegruppe E 51 in den regulären Betrieb genommen. Die Station wurde von der Urologie bezogen, die bisher auf der Pflegegruppe E 41 untergebracht war. Auf die Patientinnen und Patienten warten freundliche, großzügig gestaltete Räume, die ein Klima zum Wohlfühlen garantieren.

Bildungszentrum TÜV-zertifiziert

Das Bildungszentrum des Städtischen Klinikums startet mit einem anerkannten Gütesiegel in das neue Ausbildungsjahr. Vor wenigen Tagen hat TÜV Nord dem größten Ausbildungsbetrieb Solingens die Erfüllung der DIN ISO 9001 Norm bescheinigt. Dieses Qualitätszeugnis ist eine wichtige Orientierungshilfe für Auszubildende und zukünftige Bewerber.

 

Seit gut einem Jahr bereitete sich das Bildungszentrum auf die Prüfung vor. Analog zu den Zertifizierungsverfahren in der Wirtschaft ging es auch in der Ausbildungsstätte des Klinikums erst einmal darum, Kernprozesse zu definieren und anschließend unter die Lupe zu nehmen. Bewerbungsmanagement, Lehrprozesse, Praxisausbildung und Prüfungsabläufe standen auf dem Prüfstein. Ziel des Ganzen: Die Schaffung von einheitlichen Kriterien, die Qualität auch für Außenstehende nachvollziehbar machen. „Wir wissen, dass wir gut sind. Aber wir brauchen Instrumente, dies glaubhaft nach außen und innen zu vermitteln“, erklärt der Leiter des Bildungszentrums, Johannes Jansen.

 

Aus Gründen der Bekanntheit hat sich das Bildungszentrum für die Marke „TÜV“ entschieden. „Damit wissen auch Jugendliche etwas anzufangen, an die sich unser Angebot richtet“, so Johannes Jansen. In einem vom starken Wettbewerb um qualifizierten Nachwuchs geprägten Ausbildungsmarkt sei es wichtig, mit anderen Anbietern vergleichbar zu sein und trotzdem Alleinstellungsmerkmale vorweisen zu können. Ein TÜV-Siegel erfüllt beide Kriterien. Die Azubis des Klinikums können auf transparente Abläufe vertrauen. In ihrer Ausbildung wird nichts dem Zufall überlassen.

 

Die TÜV-Plakette gilt auch auf das Weiterbildungsangebot des Bildungszentrums. Die Erfüllung der strengen Qualitätsnormen ist somit auch ein Signal an die Kooperationspartner – die Häuser Helios und Sana in Wuppertal und Remscheid, die ihren Nachwuchs teilweise im Bildungszentrum des Klinikums qualifizieren lassen.

 

Das Bildungszentrum des Klinikums Solingen ist der größte Ausbildungsbetrieb in Solingen. Jährlich stehen rund 150 Ausbildungsplätze für junge Frauen und Männer zur Verfügung, die den Beruf Krankenpfleger, Kinderkrankenpfleger, Operationsassistent sowie Gesundheits- und Krankenpflegeassistent anstreben. Darüber hinaus bildet das Zentrum in kaufmännischen Berufen aus.  Auch das Weiterbildungsangebot für bereits qualifizierte Fachkräfte hat einen hohen Stellenwert. Interessenten können ihr Fachwissen in den Bereichen Wundmanagement, Schmerztherapie und Palliative Care im Bildungszentrum vertiefen.

"Morgens zur OP, nachmittags nach Hause" - Klinikum optimiert die Bedingungen im ambulanten OP-Bereich

Das Ambulante Operationszentrum (AOZ) im Klinikum empfängt Patientinnen und Patienten im neuen Ambiente. Nach Umbau ist ein großzügiger und freundlicher Wartebereich entstanden, in dem Erwachsene wie Kinder in angenehmer Atmosphäre die Zeit vor der Behandlung verbringen können. Für Ablenkung sorgen Bilder der Solinger Künstlerin Marie Fenske. "Kunst - bitte anfassen", lautet die Aufforderung an die Betrachter, die kleinformatigen Gemälde zu Eigenkompositionen neu zu platzieren. Für die kleinen Besucher wurde darüber hinaus eine helle Spielecke eingerichtet.

 

Das AOZ ist für viele Solingerinnen und Solinger, darunter oft Kinder, die erste Stelle, an der sie mit dem Klinikum in Kontakt kommen. Zahlreiche Operationen - in der Allgemein- und Unfallchirurgie, aber auch in der HNO, Gynäkologie und Urologie - erfordern heutzutage keinen stationären Aufenthalt mehr. Die Empfehlung der Ärzte für Patienten, die keine komplexen Krankheitsbilder aufweisen, heißt daher: "Morgens zur OP, nachmittags nach Hause". Dabei kommt den Betroffenen, die sich im AOZ einem Eingriff unterziehen, die Expertise des Klinikums im vollen Umfang zu Gute. Ein eingespieltes Spezialistenteam leistet eine Rundum-Versorgung aus Aufklärung, Auswahl des individuellen Narkoseverfahrens, OP und schmerztherapeutischer Nachbetreuung. Zwei OP-Säle mit modernster medizintechnischer Ausstattung stehen zur Verfügung. Ein weiteres Plus: Im Risikofall bedeutet der schnelle Zugriff auf das Potential des Klinikums eine zusätzliche Sicherheit. Die Spezialabteilungen bis hin zur  Intensivmedizin können im Notfall auf kurzem Weg sofort erreicht werden.

 

1994 gestartet und 2009 an den gegenwärtigen Standort umgezogen, zählt das AOZ zu einer der ersten Einrichtungen für ambulante Operationen deutschlandweit. Professor Dr. Thomas Standl, Chefarzt der Klinik für Anästhesie, Operative Intensivmedizin und Palliativmedizin, dem das AOZ unterstellt ist, forcierte die in Solingen unter seinem Vorgänger Prof. Busse Anfang der 1990er Jahre entstandene Idee einer operativen Tagesklinik.

Sein Interesse gilt seitdem nicht zuletzt der Professionalisierung dieses Fachbereiches. Zusammen mit dem niedergelassenen Anästhesiekollegen  Dr. Christoph Lussi gibt Professor Dr. Standl das Lehrbuch ‚Ambulantes Operieren" heraus. Das einzige deutschsprachige Standardwerk erscheint in diesen Tagen bereits in der zweiten Auflage.

 

Das Thema Ambulantes Operieren gewinnt aus vielerlei Gründen immer mehr an Bedeutung. Zum einen sind es die immer sichereren medizinischen Verfahren, die diese Alternative fördern. Zum anderen trägt der Kostendruck im Gesundheitswesen zu steigenden Behandlungszahlen im ambulanten Bereich bei. Mittlerweile werden im Klinikum rund 3.000 Operationen und Eingriffe pro Jahr ambulant durchgeführt.   

Aktuelles

  • Infos für werdende Eltern Kreißsaal, Mutter-Kind-Station, Kinderzentrum: Der nächste Infoabend für werdende Mütter und Väter im WHO-Babyfreundlichen Klinikum Solingen findet am Montag, dem 3. Juni, um 17:00 Uhr statt.
  • Infonachmittag Hirntumor Zum Welthirntumortag lädt die Klinik für Neurochirurgie zu einem Infonachmittag ein. Am Montag, dem 10. Juni, von 16:00 bis 18:00 Uhr stehen Vorträge von Ärzten der Klinik auf dem Programm.
  • Symposium 14. September 2013 Das 9. Symposium der Klinik für Anästhesie, Operative Intensiv- und Palliativmedizin befasst sich mit dem Thema "Modernes interdisziplinäres Management des Hochrisikopatienten". Die Fachveranstaltung findet am Samstag, den 14. September 2013, ab 9:30 Uhr im Kunstmuseum Solingen statt.
  • Hilfe für pflegende Angehörige Das Klinikum Solingen beteiligt sich in Kooperation mit der Universität Bielefeld und der AOK Rheinland/Hamburg am Modellprojekt „Familiale Pflege“. Pflegende Angehörige und Pflegebedürftige werden beim Übergang vom Krankenhaus in die häusliche Pflege begleitet.

Notfall

Führungen für Kinder

Aktuelles

Podiumsdiskussionen, Vorträge, Ausstellungen. Auf den folgenden Seiten informieren wir Sie über aktuelle Veranstaltungen in unserem Klinikum.

Qualitätsberichte

Erstklassige medizinische Versorgung, Pflege und Betreuung. Unterschiedlichste Behandlungsmöglichkeiten unter einem Dach. Lesen Sie mehr über unser komplettes Leistunsgspektrum.

Babygalerie

Jahr für Jahr kommen in unserem Klinikum rund 1.200 Babies zur Welt. Schauen Sie rein und freuen Sie sich mit!